Wer sind wir

Über uns


Dr. med. vet. Stephanie Adams

Anika

Tierärztin - Studium der Veterinärmedizin in Berlin - Promotion in Berlin

In die Tiefe gehen, Problemen auf den Grund gehen und Lösungen finden - es ist ein Teil meiner Persönlichkeit und zieht sich durch meine gesamte berufliche Erfahrung. Begonnen mit der molekularbiologischen Grundlagenforschung*, veränderte es sich zur wissenschaftlich fundierten, intensiven Arbeit mit Mensch und Tier. Mensch-Hund-Teams zu stärken, Probleme im Zusammenleben in der Tiefe zu ergründen und individuelle Wege zum harmonischen Zusammenleben zu öffnen, sind für mich mehr Berufung als nur Beruf geworden.

Ich selbst blicke beruflich, wie auch privat, auf eine langjährige Erfahrung im Umgang mit Vierbeinern unterschiedlichster Art, Größe und Charakters zurück. Schon früh begeisterten und faszinierten sie mich- nicht zuletzt über Ihre jeweilige eigene Art des Ausdruckes und der Kommunikation, die sich oft in derart kleinen Gesten und Mimik äußern, dass sie für ungeübte Menschen oftmals an der Grenze des Wahrnehmbaren liegen. Erkennen und Verstehen der Kommunikation sind die Grundlage meiner Arbeit, die weitere Arbeit ist kein „Hundeflüstern“ sondern gründet sich auf fundierte wissenschaftliche Aspekte der Kynologie (Lehre von Rassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten der Haushunde).

Die Fortbildung zur Tierverhaltenstherapie und fundierte Erfahrungen im Hundetraining führten zu meinem Entschluss der Gründung der mobilen tierärztlichen Praxis für Verhaltenstherapie (2014). Die Bedürfnisse des Menschen an der Seite des Tieres sind mir ein besonderes Anliegen. Ziel meiner Arbeit ist es nicht, ein funktionierendes Tier zu entlassen sondern ein stimmiges und ausgeglichenes Mensch-Tier-Team aufzubauen.

*Promotion 2008 "summa cum laude"

Ernst-Reuter-Preis für herausragende Dissertationen 2009

Fortbildungen Tierverhaltenstherapie und -Medizin seit 2013, Hundetrainer Seminare seit 2012

Mitgliedschaften:

  • GTVMT – Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie
  • TAG-H e.V. - Tierärztliche Arbeitsgemeinschaft Hundehaltung e.V.

„Chief Inspector“ Max und „Chefina“ Kiara††

Max und Kiara

Wir mussten inzwischen Abschied nehmen- aber der große Junge und die kleine Füchsin werden ihren Platz im Herzen und auch hier für immer beibehalten. Max war der großartige Lehrmeister der ganz besonderen Art, was Kommunikation und korrekte Interaktion im Hunderudel betrifft. Abgesehen vom Essen, war das ordnungsgemäße Verhalten im Hunderudel sein wichtigstes Anliegen, welches er nach einer gewissen "Einarbeitungszeit" mit einem hohen Maß an Feingefühl stets angemessen und äußerst sorgfältig durchsetzte. Der Chef in persona- daher auch der liebevolle Zusatz des "Chief Inspector". Im Jahr 2013 beschloss der damals nicht unproblematische Herr, sich in mein Leben zu begeben und entwickelte sich vom aggressiven Hund mit Vorgeschichte zu einer beeindruckenden Hunde-Persönlichkeit, die mir so einiges über seine Artgenossen noch lehrte.

Eine prägende Erfahrung, die ich mit großer Dankbarkeit erleben durfte- in seinem Andenken besteht nicht zuletzt bereits seit geraumer Zeit die "Raufer- und Pöbel-Gruppe".

Feinfühlig, leistungsorientiert und hochgradig sensibel stellte sich die einzigartige Kiara dar. Liebevoll "Staatsanwältin" genannt, stand sie dem Chef in ihrer Durchsetzungskraft in nichts nach. Im Gegenteil, machte diese Persönlichkeit Hunden gegenüber eine Ansage, herrschte Ruhe, absolute Ruhe. Sie war die Ordnungshüterin per se. Zudem umfasste ihr großes Lehrgebiet die Beschäftigungstherapie der Zweibeiner- mit größtem Vergnügen brachte sie jeden Menschen dazu, sich Dinge auszudenken um mit ihr arbeiten und Leckerli geben zu dürfen.

​Unterschiedlicher wie Hunde kaum sein können, bildeten die beiden ein Yin und Yang der Hundeseelen und bereicherten mich und meine Arbeit immer wieder mit Ihren einzigartigen Naturelle. In tiefer Dankbarkeit werden beide für immer präsent bleiben, begleiteten sie mich während der ersten Jahre meiner heutigen Arbeit und prägten viele Aspekte und Ansätze.

Ohne diese zwei unglaublich starken Persönlichkeiten wäre ich heute nicht dort, wo ich jetzt bin!
Danke Euch beiden!


Sarah Kendziur

Sarah

Hundetrainerin

Ich bin Sarah, bin 42 Jahre alt und habe mein ganzes Leben in den Medien gearbeitet, aber eigentlich brenne ich nur für Hunde. Eigentlich für alle Hunde, aber für die „problematischen“ ganz besonders. Weil sie im Grunde nur missverstandene Seelchen sind, die die ganze Zeit versuchen etwas zu sagen, nur verstehen wir sie nicht. Ich weiß das so genau, weil ich seit 10 Jahren „Problemhunde“ habe. Zu Stoßzeiten waren es drei auf einmal!

Mein erster Hund beispielsweise hatte keine Lust auf Berührung. Ohne offensichtliche Gründe. Er knurrte und schnappte sofort. Meine junge Hündin hingegegen war oft ohne nachvollziehbaren Auslöser nahezu hysterisch auf offener Straße und hat trotz Stubenreinheit aus Nervosität immer wieder in die Wohnung gemacht. Da musste ich schnell versuchen rauszufinden was das Problem ist. In den letzten 10 Jahren bin ich dann von einem Trainer zum nächsten, dasselbe mit Tierärzten. Nichts half so richtig, deshalb musste ich selbst den Kopf anschalten, die Probleme verschwanden ja nicht. Also habe mich komplett in Hunde eingelesen: Kommunikation, Bedürfnisse und Lernverhalten. Ich wollte alles wissen und verstehen! Vor allem aber habe ich hunderte, vermutlich sogar tausende Stunden mit Hunden verbracht: sie akribisch beobachtet, mit ihnen kommuniziert, probiert, gespielt und trainiert. Ende letzten Jahres habe ich dann alles durch eine offizielle Ausbildung zum Hundetrainer manifestiert. Zudem arbeite ich regelmäßig in einer Tierarztpraxis, um den Hunden dort das Leben etwas entspannter zu gestalten und medizinisch auf dem Laufenden zu bleiben.

Sie merken: ich liebe Hunde! Ich liebe scheinbar komplizierte Hunde und habe große Lust Ihnen zu zeigen, mit wie wenig Aufwand es möglich ist, etwas zu verändern.

(Auf dem Bild mit Dackel-Terrier-Mix-Hündin Penny auf dem Sofa und Jack Russell Spencer und Dalmatiner Pampa im Herzen)